KÜNSTLER:INNEN

2026

DU_2026_Judith-Bauernfeind
JUDITH BAUERNFEIND
Judith Bauernfeind (1991, Viechtach) ist Kulturwissenschaftlerin, freiberufliche Kulturberaterin und Kuratorin für Outreach, Vermittlung und gesellschaftliche Teilhabe in Berlin. 

Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte sie an der staatlich anerkannten Berufsfachschule für Rock, Pop und Jazz in Regensburg. Seitdem hat sie sich durch zahlreiche Weiterbildungen und künstlerische Tätigkeiten kontinuierlich weiterentwickelt. Besonders die Arbeit mit Ton ist Fokus ihrer künstlerischen Tätigkeit.
 
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VINCENT GÖHLICH
Vincent Göhlich, geboren 1995 in Augsburg, lebt und arbeitet zwischen Solingen und Bayern. 
„Erwa.One“ aka Vincent Göhlich ist im Bereich der urbanen Kunst tätig. Neben dem Fokus auf Streetart und Kunstvermittlung, unterstützt er vor allem die Entwicklung einer urbanen Kultur, welche soziale sowie inklusive Momente schafft und Menschen zusammenbringt. Für sein künstlerisches Schaffen wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet.

Seine künstlerische Signatur sind seine „Neuen Ornamente“, ein Streetart-Designkonzept zur ästhetischen Verschönerung von öffentlichen Räumen. Basierend auf Schablonen und eigens entwickelten Ornamenten, werden die farbenfroh gestalteten Wandflächen zu einem Erlebnis für die Sinne und bringen Freude.

Als freier Kunstpädagoge engagiert sich Erwa.One viel für junge Menschen. In Workshops und größeren Kunstprojekten vermittelt er mit seiner „urbanen Kunst Methodik“ sowohl praktische als auch theoretische Kompetenzen und setzt sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, Urbanität und der Stadt-Mensch Beziehung auseinander.
 
(c) Michael Spaan
HANS LANKES
Hans Lankes (1961, Bogen) ist Papierkünstler und lebt und arbeitet in der Nähe von Regensburg. 
Mit seinen filigranen Messerschnitten und raumgreifenden Installationen entfaltet er die grafische Wirkung seiner Papierarbeiten auf eindrucksvolle Weise. Seine Werke wurden in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt und befinden sich in internationalen Sammlungen. In Workshops und Artists in Residence - Programmen arbeitet er sowohl mit Kindern als auch Erwachsenen und vermittelt seine künstlerische Praxis.

DU_2026_Nadiia-Nechkina
NADIIA NECHKINA
Nadiia Nechkina, geboren 1975 in Vilnius (Litauen) lebt und arbeitet in Kiew (Ukraine).

Seit 2022 arbeitet sie als Tontherapeutin und Freiwillige im Projekt „Psychologists at War”. Als ukrainische Keramikkünstlerin und praktizierende Psychologin und Psychotherapeutin schlägt Nadiia mit ihrer Arbeit eine Brücke zwischen zwei Welten: der taktilen und der emotionalen, der materiellen und der inneren. Nadiia nutzt Ton als Medium, um das psychologische Terrain des Lebens in einer instabilen, sich schnell verändernden Welt zu erforschen – in der Angst, Resilienz und Transformation oft nebeneinander existieren.

Nadiia stützt sich in ihrer Praxis auf das therapeutische Konzept des „Holding Space”. Durch Handformung schafft sie Gefäße, zerbrochene Formen und geschichtete Oberflächen, die zum Nachdenken und zu emotionaler Verbundenheit einladen. Ton – zerbrechlich und doch beständig – spiegelt die conditio humana wider. Durch Druck und Zeit geformt, wird er zu einer Metapher dafür, wie wir uns anpassen, zerbrechen und wieder aufbauen.
In ihren jüngsten Arbeiten hat Nadiia eine Reihe von skulpturalen Formen geschaffen, die von psychologischen Zuständen inspiriert sind – Burnout, Eindämmung, Auftauchen – und jeweils einen Moment des Zusammenbruchs oder der Genesung verkörpern. Diese Formen sind nicht nur visuell, sondern auch somatisch; sie fordern den Betrachter auf, zu fühlen, nicht nur zu interpretieren.

Im Mittelpunkt von Nadiia Nechkinas Arbeit steht der Wunsch, Raum zu schaffen – für Emotionen, für Mehrdeutigkeit, für das, was sich nicht leicht benennen lässt. Nadiia Nechkina sieht ihr Atelier als Erweiterung des Therapieraums: einen Ort, an dem Transformation durch Prozess, Präsenz und materialbezogene Auseinandersetzung möglich ist.

Nadiia’s Werke befinden sich in Sammlungen der Weltbank-Kunstsammlung, MOCA MGO „The Wartime Art Archive”, Nationalmuseum für ukrainische Keramik in Opishne, Collezione Civica di Terra Rossa im Palazzo Botton/Museo della Ceramica in Castellamonte, Dr. Edgar Kaminskyi Kunstsammlung, Privatsammlungen in der Ukraine, Litauen, Kanada, Deutschland und den Niederlanden.
 
DU_2026_Ghaku-Okazaki
GHAKU OKAZAKI
Ghaku Okazaki, geboren 1988 in Japan, lebt und arbeitet als freier Künstler in Stuttgart. 

Auf ein Studium der Japanischen Malerei an der Tama Art University in Tokio (2011) folgte ein Diplom in Freier Kunst an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Heike Kati Barath. Nach einem DAAD-Stipendium in Guelph, Kanada (2018) absolvierte er an der Hochschule für Künste Bremen auch sein Meisterschülerstudium, das er im Jahr 2020 abschloss. Erfahrung in Kultureller Bildung konnte Okazaki u. a. im Rahmen von Malerei- und Skulptur-Workshops sammeln, die er für inklusive Menschen, Jugendliche und Menschen verschiedener Altersgruppen gab und in denen gemeinsam Kunstwerke in Übergröße geschaffen wurden. In seinen eigenen Kunstwerken – hauptsächlich Malerei, Skulptur und Installation – kreiert der Künstler lebhafte, bunte Figuren, die organische hybride Formen aus Menschen, Tieren, Pflanzen und fantasievollen Lebewesen verkörpern. Dabei liegt Okazakis Fokus auf der visuellen Darstellung der Vielfalt von Lebewesen inklusive Menschen mit diverser Identität als Einheit und in Harmonie, wodurch die Vielfältigkeit nicht vernichtet, sondern bejaht wird. „Meine Arbeit zelebriert die zukünftige vereinte Welt der Diversität“, so Okazaki.
 
(Text: Crespo Foundation, Frankfurt am Main)
 
@millionflowersinthesky

Foto: Andreas Hapke
DU_2026_Britta-Wahlers
BRITTA WAHLERS
Birgitta Wahlers, geboren 1973 in Wangen im Allgäu, lebt und arbeitet in Deutschland und Portugal.

Als bildende Künstlerin widmet sie sich einer kontinuierlichen künstlerischen Forschung nach den letzten verbliebenen wilden Räumen unserer Welt. Im Zentrum ihres Schaffens steht die Auseinandersetzung mit einer möglichen posthumanen Zukunft – einer Welt, in der sich die Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur neu definiert.

Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Realität und Vision. Sie entwirft Bildwelten, in denen die Spuren menschlicher Zivilisation zurücktreten und die Wildnis ihre Eigenständigkeit zurückgewinnt. Dabei geht es ihr nicht um romantische Naturdarstellungen, sondern um eine kritische Reflexion unseres Umgangs mit Umwelt, Lebensraum und anderen Lebewesen. Ihre Kunst versteht sich als Einladung, bestehende Hierarchien zwischen Mensch und Tier zu hinterfragen und neue Formen des Zusammenlebens zu denken.

Formal verbindet Birgitta Wahlers technische Präzision mit einer poetischen, oft atmosphärisch dichten Bildsprache. Ihre Werke zeichnen sich durch eine feine Balance zwischen Ruhe und Spannung aus. Landschaften erscheinen nicht nur als Orte, sondern als fragile Systeme, in denen Koexistenz möglich, aber auch bedroht ist.
Ihr künstlerischer Ansatz ist geprägt von einer sensiblen Beobachtung der Natur sowie von philosophischen und ökologischen Fragestellungen. Die Suche nach „wilden Räumen“ wird dabei zu einer Metapher für Freiheit, Ursprünglichkeit und die Frage nach der Rolle des Menschen in einer sich verändernden Welt.
Neben ihrer Tätigkeit als Künstlerin ist Birgitta Wahlers auch als engagierte Kunstpädagogin tätig. Doch im Zentrum ihres Schaffens steht die kontinuierliche künstlerische Arbeit – ein Prozess des Forschens, Beobachtens und Neu-Entwerfens von Wirklichkeiten.
 

KÜNSTLER:INNEN

2025

DU_2025_Daniel-Door
DANIEL DOOR
geboren 1984 in Schweinfurt, studierte Medienkunst bei Res Ingold und Stefan Römer an der Akademie der Bildenden Künste in München.

Er komponiert und spielt experimentell-elektronische Noise/Musik für Theater, Tanz, Performance, Videokunst und Videospiele. Er kollaboriert u.a. mit Anton Kaun RUMPELN,  BELP/ Schamoni Musik, Raketenbasis Haberlandstrasse, Martin Tagar/ Höllenfrau Records, Marcel Ralle/ SOS Munich, AUAUAUHIHIHI Lauftheater (Angela Stiegler, Samueal Fischer-Glaser, Guida Miranda, Constanza Meléndez und Ieva Jakušonoka), GNOTHIS XR Kollektiv, TAMTAM Kollektiv, Stan Back and the Noise Glam, Sebastian Giussani und Martin Krejcis Institut für Leistungsabfall und Kontemplation, sowie den Choreografen für zeitgenössischen Tanz Anima Henn, Chris-Pascal Englund Braun, Stephan Herwig, u.a. an den Kammerspielen, Köşk, Lothringer13/Florida13, Kunstverein München, Schwere Reiter, Galerie Kullukcu & Gregorian, Rote Sonne, Favorit Bar, Deutsches Museum München, Radio 80000, München, Red Light Radio, Amsterdam, Soundart Radio, Totnes und Noods Radio, Bristol.

Artist in Residence in den Oficinas do Convento, Portugal, mit SVS Label (Benedikt Brachtel, Daniel Hermann-Collini), sowie in Slowenien und der Ukraine mit Europäischen Künstlerhaus Schafhof, Freising, und Koroška galerija, Slovenj Gradec, sowie Nazar Voitovich Art Residence/ Мистецька резиденція ім.Назарія Войтовича, Travneve, Ukraine. Reisestipendium für Island, Marschalk-von-Ostheim´sche Stiftung Bamberg, Gestaltende Gesellschaft Riedenburg (Fabian Helmich). Summer of Delete Tourförderung Initative Musik, Berlin. 

Im Medienlabor der Kunstakademie Linz lehrt er Simple Videogame Design. Zusammen mit Constanza Meléndez spielt er in der Band Palanca. Er erforscht Noises/Glitches in der Mensch-Maschine-Umwelt Interaktion und läuft gern im Wald rum.
 
@daniel__door

Foto: Maria Constanza Meléndez Toha
DU_2025_Samuel-Fischer-Glaser
SAMUEL FISCHER-GLASER
geboren 1992 in Bremen, studierte Bildhauerei und Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste München. 

Seine Medien erstrecken sich auf Installation, Malerei und Sprache. Integrität und Verletztlichkeit von Körpern und Identitäten stehen dabei im Fokus. Er arbeitet in künstlerischer Lehre und Kunstvermittlung u.a. an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und am Lenbachhaus München. Ehrenamtlich engagiert er sich beim Berufsverband Bildender Künstler:innen als Landesdelegierter, in der Aufnahmekommission und im Sozialfonds. Seit 2020 ist er Teil des Opernkollektiv DIVA sowie des Instituts für kritische Verschwörungstheorie. Aktuell verfasst er eine Dissertation zum Thema „Signale der Authentizität: Zur gedenkkulturellen Inszenierung und Rolle von Zeug:innen der Shoah seit 1980“ an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Erinnerungspolitische Fragestellungen bilden den Ausgangspunkt für künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum. In seiner Zusammenarbeit mit der Künstlerin Angela Stiegler verhandelt er bildhauerische Praktiken, deren Bezug zu Formen des Performativen und die Rolle des:r Künstler:in als Vermittler:in in der Gegenwart. 2020 erhielten sie das Stipendium für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München für das Kunstprojekt im öffentlichen Raum Schmarotzerbrücke, das mit Bewohner:innen und Musiker:innen auf der damaligen Hilblestraße / heutigen Maria-Luiko-Straße in München realisiert wurde. Ein weiteres temporäres Denkmal, das sich mit Fragen zur Wiedergutmachung nach 1945 auseinandersetzt, findet 2025 unter dem Titel Au au au Hi hi hi im Rahmen von Public Art München Solo und Public History München statt. 
 
@samoribicglazar

Foto: Maria Constanza Meléndez Toha
DU_2025_Louise-Lang
LOUISE LANG
Louise Lang (1993, Tegernsee) ist eine deutsche bildende Künstlerin und Glasmacherin. In ihrem künstlerischen Schaffen setzt sie sich intensiv mit der Vielschichtigkeit des Werkstoffs Glas auseinander, der ihre Arbeitsweise und Bildsprache maßgeblich prägt. Nach ihrer Ausbildung zur Glasmacherin an der Glasfachschule Zwiesel folgten eine zweijährige „Weiberwalz“ sowie ein Studium der Bildenden Kunst an der Hochschule für Bildende Kunst Braunschweig. Heute lebt und arbeitet Louise Lang in Gleißenberg und in ihrem Atelier in Zwiesel. 

Foto: Daryna Likht
DU_2025_Angela-Stiegler
ANGELA STIEGLER
geboren 1987 ist bildende Künstlerin und Kunstpädagogin. Nach ihrem Studium in München hat sie an der Akademie der Bildenden Künste in München und in Nürnberg gelehrt. 

Sie arbeitet in geteilter Autor:innenschaft in kollektiven Zusammenhängen mit anderen Künstler:innen, Nachbar:innen und in Kooperationen mit Institutionen, sowie Vermittlungsformaten in- und außerhalb von Ausstellungsräumen. Stiegler stellt Situationen her, die andere einbeziehen und Körperpolitiken und historische sowie technologische Entwicklungen verhandeln. Mitbegründerin und Leiterin der selbstorganisierten Künstler:inneninitiative K Hybrid in Karlsruhe, Berlin, Athen, München (2013–2020). Seit 2020 Teil des Opernkollektiv DIVA und der Divenschule. Ehrenamtlich engagiert beim Berufsverband Bildender Künstler:innen und im Vorstand des Kunstraum München. Seit 2025 ist sie künstlerische Leiterin von Der Fahrende Raum, eines künstlerischen Aktionsraums. Mit dem Künstler Samuel Fischer-Glaser erarbeitet sie temporäre Denkmäler. "Au au au Hi hi hi – ein temporäres Denkmal in 10.000 Schritten" wird im Sommer und Herbst 2025 als Lauftheater aufgeführt. Während ihrer Residenz im Bayerischen Wald werden sie gemeinsam mit Daniel Door und Constanza Meléndez dazu einladen, den öffentlichen Raum performativ zu aktivieren.
 
 
Foto: Maria Constanza Meléndez Toha
DU_2025_Maria-Constanza
MARIA CONSTANZA MELÉNDEZ TOHA
geboren 1983 in Santiago, Chile, lebt und arbeitet in München. Sie absolvierte ihr Studium an der Universität für Bildende Künste der Universidad de Chile, als auch an der Akademie der Bildenden Künste in München. 

Ihre künstlerische Arbeit gründet in der Fotografie, sie behandelt die Repräsentation des Individuums als soziale Entität mit den Mitteln der Dokumentarfotografie und des Storytelling. Ein wichtiger Teil ihrer künstlerischen Praxis ist die Zusammenarbeit mit Kollektiven und Künstler:innengruppen wie „Plantage Dachau” mit Beowulf Tomek und Caroline Kapp, sowie mit dem Performance Lauftheaterstück „Au au au Hi hi hi” mit Angela Stiegler, Samuel Fisher-Glaser, Guida Miranda und Daniel Door. Desweiteren ist sie Teil von Palanca, einem Musikprojekt zusammen mit dem bildenden Künstler und Musiker Daniel Door.
 
 
Foto: Maria Constanza Meléndez Toha
DU_2025_Michaela-Travnickova
MICHAELA TRÁVNIČKOVÁ
Michaela Trávníčková (1995, Uherské Hradiště) ist eine tschechische bildende Künstlerin. Sie absolvierte ihr Studium im Fach Glasdesign an der Tomáš-Baťa-Universität in Zlín bei Prof. Petr Stanický, M.F.A.  

Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens stehen ortsspezifische Installationen, Land Art und Glas, in denen sie Raum, Material und Umgebung in einen dialogischen Zusammenhang bringt.
 
 
Foto: Daryna Licht

KÜNSTLER:INNEN

2024

DU_2024_Inti-Gallardo
INTI GALLARDO
Inti Gallardo ist Filmemacherin und Medienkünstlerin. Sie hat einen Abschluss in Kino und Fernsehen von der Nationalen Universität Córdoba (Argentinien) sowie einen Master in Medienkunst von der Universität von Chile und der Polytechnischen Universität Valencia. Aktuell ist sie Teil der ANCORA Coop Audiovisuellen Kooperative und des CEIS8 Experimental Film Collective. Derzeit lebt sie in Berlin und ist Meisterschülerin in Experimenteller Film und Medienkunst an der Universität der Künste.

Gallardo künstlerische Arbeit steht im Zusammenhang mit der Verwendung von Materialitäten, Archiven, Erinnerung und der Überkreuzung zwischen analogen und digitalen Medien in verschiedenen ästhetischen und politischen Konfigurationen. Derzeit entwickle ich ein Projekt, das sich mit Flechten und ihren symbiopoetischen und symbiopolitischen Eigenschaften in Bezug auf gegenseitige Zusammenarbeit und mögliche zukünftige Narrative der Koexistenz befasst.

MOTIVATION
Ich interessiere mich für die Arbeit mit Kindern, weil sie eine enorme kreative Kapazität und Offenheit haben, andere Realitäten zu imaginieren. Außerdem glaube ich, dass Bildung der beste Weg ist, um eine gerechtere Zukunft zu gestalten.
 
 
Foto: Fons Hickmann
Demokratie-Unplugged_Daryna-Likht
DARYNA LIKHT
ARTIST STATEMENT 
Mein Name ist Daryna Likht. Meine Codewörter sind Identität und Verbindung. Ich und Wir. Einzigartig und geteilt. Alles, was ich in meinem Leben als Kommunikations- und Identitätspezialistin, Fotografin, Forscherin, Kulturmanagerin Manager und Mentorin tue, vereint diese beiden Worte. Ich suche und helfe dabei, eine Verbindung zwischen einem Menschen und seiner inneren Natur, einem Menschen und einer Gesellschaft, einem Menschen und der Welt, einem Menschen und einer Kultur herzustellen, indem ich eine gesunde Verbindung zu sich selbst und das Wissen um die eigene Identität wiederherstelle. Meiner Meinung nach sind Identität und Verbindung äußerst wertvolle Methoden zur Schaffung und Erhaltung von Demokratie in der komplexen Landschaft der modernen Welt. Mein Projekt „NEUE FARBEN für die ALTE STADT“ zielt darauf ab, die verlorenen Verbindungen zwischen dem Menschen und seiner Lebensumgebung wiederherzustellen und die immateriellen Bedeutungen der Existenz von Mensch und Stadt wiederherzustellen.
 
MOTIVATION
Die heutige Welt, Europa und Deutschland stehen vor äußerst schwierigen politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Diejenigen, die direkt mit diesen Herausforderungen konfrontiert sein werden, sind junge Menschen. Damit sie dazu in der Lage sind, müssen wir ihnen die Werkzeuge an die Hand geben, ihnen beibringen, ihre eigenen Bedeutungen und Werte zu finden, und ihnen ein Gefühl für ihre eigene Subjektivität vermitteln. Dies wird es ihnen ermöglichen, stärker als die Umstände zu werden und zu gewinnen.
 
 
Foto: Daryna Likht
DU_2024_Flora_Pulina
FLORA PULINA
Flora Pulina ist Schauspielerin, Regisseurin und Theaterpädagogin. Sie absolvierte 2014 einen dem Master of Arts im Fach Schauspiel. an der HMT “Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig. Bereits während ihres Studiums spielte sie am Centraltheater/Schauspiel Leipzig. Mit der Inszenierung „Der große Marsch“ (Regie: Sebastian Hartmann) wurde Pulina Preisträgerin des Förderpreises des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Seit 2020 inszeniert sie an Stadttheatern und in der freien Szene. 

Flora wurden diverse Stipendien bewilligt, u.a. ein Künstlerstipendium für den Kurz- film „Kunst als Ventil“. Zudem wurde sie für die Rechercheförderung #TakeHeart zum Thema „Erinnerungs- kultur in der freien Szene“ ausgewählt. 2024 inszenierte sie am Turmtheater Regensburg und an der Freilichtbühne Bärnau. In ihren Inszenierungen verknüpft sie gesellschaftspolitische Themen mit Kultur und Theater. Neben der Ernsthaftigkeit der Themen ist ihr besonders wichtig, den Zuschauer zum Lachen zu bringen. 

MOTIVATION
Das Projekt „Kunst und Demokratie“ interessiert mich, da Kinder und Jugendliche unglaublich kreative und inspirierende Menschen sind In meiner Arbeit bin ich oft beeindruckt von ihren Einfällen und Ideen und finde es deshalb wichtig, theaterpädagogische Inhalte in Schulen, pädagogischen Einrichtungen und Jugendzentren zu vermitteln. 
 
 
Foto: Darek Gontarski
DU_2024_Mathilda-Wenzl
MATHILDA WENZL
Mathilda Wenzl ist in Zwiesel geboren und aufgewachsen. Sie hat in Passau Realschullehramt und den Bachelor Realschule mit der Fächerkombination Kunst und Englisch studiert und diesen Sommer abgeschlossen. Durch Ausstellungen in und um Passau konnte sie sich künstlerisch weiterentwickeln, vielseitige Erfahrungen machen und Inspiration sammeln.  Momentan beschäftigt sie sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Besonders die persönlichen Veränderungen, die durch Austausch und zwischenmenschliche Auseinandersetzungen enstehen, inspirieren ihre Arbeiten. Insbesondere das Moment des „Verschwindens“ durch intensiven Wandel ist Mittelpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit. 

MOTIVATION
Ich bin der Überzeugung, dass kreative Ausdrucksformen eine kraftvolle und bereichernde Methode sind, um Kindern und Jugendlichen die Bedeutung demokratischer Werte zu vermitteln. Es erfreut mich, junge Menschen zu unterstützen die Entwicklung ihrer eigenen Perspektiven und Fähigkeiten durch künstlerische Zusammenarbeit zu erleben.
 
 
Foto: Michal Poustka
DEMOKRATIE UNPLUGGED – KUNST FÜR ALLEDEMOKRATIE UNPLUGGED – KUNST FÜR ALLEDEMOKRATIE UNPLUGGED – KUNST FÜR ALLE

DEMOKRATIE UNPLUGGED – KUNST FÜR ALLE

im Bundesprogramm „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“

ANSPRECHPARTNER:INNEN


Projektleitung: Anna-Helena Klumpen
Stellv. Projektleitung: Katrin Savvulidi

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